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Jetzt ist gut Kirschen essen!
Kirschen schmecken lecker, sehen verfüh- rerisch aus und enthalten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Es gibt zahlreiche Sorten, von ganz süss bis ganz sauer, von hellrot bis fast schwarz. Diese edlen Früchte sind besonders Typ 2- Diabetikern zu empfehlen, da sie von der blutzucker- regulierenden Wirkung der Kirschen (enthalten Polyphenole) profitieren können.
>> Bericht der Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.
Weiterhin senken Kirschen den Plasma-Harnsäurespiegel. So beugen Kirschen Gichtanfällen vor und sind idealer Bestand- teil einer purinarmen Ernährungsweise. Neben sekundären Pflanzenstoffen, mit antioxidativer Wirkung, enthalten Kirschen Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und Pektin. Die Pflanzenstoffe binden freie Radikale und beugen Krebs, Arteriosklerose und Grauem Star vor.
Die enthaltenen Mineralstoffe sind besonders für Kinder günstig, da sie den Knochen- und Zahnaufbau unterstützen. Mit ihrem geringen Kaloriengehalt von 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein optimales Schlankobst. Kinder lieben Kirschen nicht nur wegen des süssen Aromas. Kirschen fördern sogar den Spieltrieb, denn es macht Spass, die Früchtchen als Ohrringe zu tragen und mit den Kernen um die Wette zu spucken.
Die Sauerkirsche hat eine deutlich geringere Konzentration der Inhaltsstoffe, aber mehr Fruchtsäuren. Die dunkleren Kirsch- Sorten sind für den Körper wertvoller als die hellen. Sie enthalten mehr Pflanzenfarbstoffe (Anthozyane), die zur Gruppe der Flavonoide gehören und ideal bei der Bekämpfung von freien Radikalen wirken. Die sekundären Pflanzenstoffe in der Süsskirsche lindern Entzündungen. Anthocyanin ist auch für seine schmerzlindernde Wirkung bekannt. 20 rote Sauerkirschen können durchaus eine Tablette Aspirin ohne Nebenwirkung ersetzen. (Quelle: fitnesswelt)
Achtung: Keine Steine verschlucken. Kirschkerne können sich im Darm (Tasche oder Ausbuchtung) festsetzen und dann Ent- zündungen verursachen. Kirschkerne enthalten Blausäure, die sehr giftig ist. Niemals Kirschkerne zerbeissen. Und zu viel Wasser nach Verzehr von Kirschen führt zu Bauchschmerzen und Blähungen. Das Pektin (die Cellulose) im Steinobst bindet besonders viel Flüssigkeit und quillt und macht dann die unangenehmen Beschwerden.
Lagerung: Müssen Kirschen länger stehen, dann auf einem Tablett ausbreiten und kühl stellen. So sind sie auch ca. 2 Tage im Kühlschrank haltbar. Knorpelkirschen halten ein paar Tage länger als Herzkirschen. Kirschen vor dem Verzehr gut waschen, am besten in einer Schüssel mit kaltem Wasser, damit die Schale durch den harten Wasserstrahl nicht platzt. Sehr gut schmecken Kirschen, die kurz in Eiswasser waren.
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